Die Verteilung der Fliegen.

Eine interessante Erkenntnis, die sich aus unseren Daten gewinnen lässt, ist die, wie schwer es für den einzelnen Artikel ist, überhaupt irgendeine Resonanz bei Facebook, Twitter und Google+ zu erzielen.

Schauen wir uns beispielsweise mal sämtliche Beiträge an, die im Dezember aus allen erfassten Quellen in unsere Datenbank gelangt sind: 227.316 Stück. Und schauen wir uns dann an, wie viele Likes, Tweets & Co., also Flies jeweils erreicht wurden:

0 Flies: 75.356 Beiträge (33,2%)
1-3 Flies: 54.450 (24,0%)
4-10 Flies: 38.250 (16,8%)
11-50 Flies: 40.560 (17,8%)
51-100 Flies: 9.085 (4,0%)
101-500 Flies: 8.215 (3,6%)
501-1.000 Flies: 823 (0,4%)
1.001-10.000 Flies: 568 (0,2%)
10.001 Flies und Mehr: 9 (0,0%)

Zählt man die Kategorie der Beiträge, die 1 bis 3 Reaktionen in den sozialen Netzwerken erzielt haben zu denen mit 0 (schließlich werden die 1 bis 3 Likes, Tweets, etc. im Normalfall vom Autor oder dem Medium selbst stammen), so ergibt sich ein Anteil von 57,2% der Beiträge, die quasi überhaupt keine Reaktion nach sich ziehen. Weitere 16,8% erreichen zumindest bei Freunden und Bekannten ein paar Reaktionen. Nur 26% der Beiträge kommen damit auf mehr als 11 Reaktionen, mehr als 100 erreichen ganze 4,2% der Beiträge, mehr als 1.000 nur 0,2%. Und: Über die Traummarke von 10.000 Flies sprangen im Dezember ganze 9 Beiträge.

Und diese Zahlen gelten nur für unsere Quellen, also für Medien, Blogs, etc. die in der Vergangenheit schon einmal durch eine gewisse Resonanz in den sozialen Netzwerken aufgefallen sind. Würde man sämtliche anderen Kleinst-Websites hinzu zählen, man käme auf einen wohl gigantische Anteil von Beiträgen mit 0 bis 3 Reaktionen.

8 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: 5x lesenswert: 1000 Fliegen, Relevanz in sozialen Netzwerken, Google zahlt Traffic in Frankreich, … | medienrauschen

  2. Sehr schöne Auswertung, vielen Dank! Angesichts dieser Verteilung relativiert sich die Enttäuschung über das wenige Teilen der mühsam geschriebenen Artikel.

  3. Pingback: Können Fliegen irren? | ruhrmentar.deruhrmentar.de

  4. Pingback: Social Media – Selfish Media « Gedankennebel

  5. Die Frage ist ja: Teilen/Empfehlen/Liken kann man erst, wenn man den Artikel auch mal gelesen hat.

    Wer hat dafür überhaupt Zeit? Der “normale” Mensch hat ja den ganzen Tag Arbeit und dann abends noch paar Minuten. In denen soll er die immer großer werdende Flut von Meinungen, Infografiken, Videos, etc alle sichten und im Detail lesen und teilen?
    Ne, offensichtlich nicht mehr. Es ist eine Sättigung erreicht, die Zeit ist limitiert. Der Tag ist voll.

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